Hervorgehoben

Die KLTR-Klasse

wir sind die KLTR-Klasse! Aber was sind wir? Wir sind sehr viel, aber wir sind auf keinen Fall langweilig. Unsere Lehrer haben uns einfach zur KLTR gezwungen, sie meinten es sei echt gut für uns, und wir vertrauten ihnen blind. UND tatsächlich hat sich herausgestellt, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Denn dieser Kurs war und ist echt spannend aber trotzdem mies entspannt, wir schreiben keine Arbeiten und werden nicht danach bewertet, wie gut wir auswendig lernen können. Und trotzdem lernen wir hier Sachen fürs Leben, die wir nie vergessen werden. Wir machen KLTR!

superspreaders

Kultur-Klasse-11 präsentiert: SUPERSPREADER

“Ich stelle mir vor, dass einer der Gründe, warum sich Menschen so hartnäckig an ihren Hass klammern, der ist, dass sie spüren, dass sie, sobald dieser weg ist, gezwungen sein werden, sich mit dem Schmerz auseinanderzusetzen.”

James Baldwin

Die “Superspreader” sind hier, um ihre politischen Ansichten über Rassismus, Gender, Antisemitismus, Body-Shaming und Selbstliebe zu verbreiten, ohne dabei die Bedeutung von Emotionen in der Politik zu vernachlässigen. Mit Unterstützung der Künstler:innen Anna Fries und Göksu Kunak ließen sich die Schüler:innen der Kulturklasse der Fritz-Karsen-Schule – angeleitet von Lehrer Andreas Danner – von der Idee des “Pleasure Activism ” von adrienne maree brown, der Arbeit der trans Aktivistin und Künstlerin Kübra Uzun und anderen Künstler:innen und Aktivist:innen, die soziale Medien als Medium nutzen, für ihre Instagram-Beiträge inspirieren. In ihren Beiträgen äußern sie ihre Bedenken und Ansichten zu Diskriminierung, die auch mit Selbsthass oder mangelndem Mitgefühl verbunden sind.

Es begann alles am 11.01.2021. Anna Fries und Göksu Kunak, zwei wunderbare Künstlerinnen, haben sich mit uns kritisch über Rassismus, Diskriminierung und Bodyshaming auseinandergesetzt. Aufgrund der aktuellen Lage, die uns gezwungen hat, Online sein zu müssen, war es etwas schwieriger sich zu öffnen und über seine eigenen Erfahrungen zu sprechen. Jedoch ist die Unsicherheit schnell verschwunden, da wir eine brutal starke Kulturklasse sind, und wir über Diskriminierung, Rassismus und Bodyshaming nicht schweigen! Wir haben unseren Realtalk gefilmt, mit Filtern verfremdet und von unseren Erfahrungen berichtet. In vielen Sitzungen haben wir Geschichten gesammelt, die uns oder Menschen in unserem Umfeld widerfahren sind. Wir haben uns und unsere Hintergründe bzw. die Hintergründe von Diskriminierung im Allgemeinen besser kennengelernt. Unsere Botschaft an euch: Hör nicht auf dumme Kommentare und Sprüche, widerspreche diesen und halte dagegen. Mach dein eigenes Ding!

Hier könnt ihr unsere Videos anschauen:

https://instagram.com/houseclubamufer?igshid=1u00mbzmf3rck

Dinge mit Geschichte(n)

In der freshen drip vvs 18karat FKS-KLTR Klasse haben eine bestimmte Anzahl von lit´en Schülern an einem nicen Projekt gearbeitet. Wir bezeichnen das  dope Projekt „Museum der Dinge“

At first haben wir einen Zeitzeugen getroffen. In this talk hat er uns seine History erläutert. Dadurch konnten sich Schüler der Kulturklasse inspiren. Einige days später haben wir 1 Museum mit Annette Gröschner besucht. Dieses Museum heißt zufällig „Museum der Dinge“ similar wie unser Schooooolprojekt. Zufall? Ich denke nicht 🙂 In diesem zuvor erwähnten Museum haben wir Alltagsgegenstände aus der DDR angeschaut. Unser Ziel war es nämlich eine Ausstellung über Gegenstände aus der DDR, welche im Besitz unserer Familien sind und 1 nice Geschichte haben. Als nächstes haben wir den Auftrag bekommen solche Gegenstände Zuhause zu suchen, after that haben wir uns für unseren Gegenstand entschieden. Dann waren wir heavy am drippen und schrieben einen Text über ihn. Unser last move war das Austellen der Gegenstände im HAU-Theater. Dort haben wir mies abgeliefert. Dopes Projekt. Anytime wieder.

Die Schulinspektion

Die KLTR Klasse hat sich gefragt wie die Schule der Zukunft aussehen kann. Um das herauszufinden haben wir uns Fragen ausgedacht, mit denen wir herausfinden wollten, wie die Lehrer die Schule finden. Mit den Antworten der Lehrer sind wir auf das entscheidende Resultat gekommen, Niveau und Drip der Schüler wird Jahr für Jahr niedriger. Durch die Vorschläge der Lehrer haben wir uns ein Konzept überlegt, welches höchstwahrscheinlich die Schüler fördern würde besser zu lernen, woran sie auch Spaß haben könnten, z.B. dass sie eine bestimmte Stundenanzahl haben, wie lange sie pro Tag in der Schule sein müssen und sich dann aussuchen können, wann man kommt und geht, sodass man die Stunden komplett hat. Außerdem gibt es Pflichtfächer, wie Deutsch, Englisch, Mathe, Geschichte und Erdkunde. Die Wahlfächer kann man sich individuell nach seinen Interessen aussuchen. Außerdem haben wir uns das so vorgestellt dass, wir nur mit 15 Schülern in einer Klasse sind und von zwei Lehrern unterrichtet werden, damit die sich besser um uns kümmern können. So können sie besser sehen, ob wir die Inhalte verstanden haben. Dazu wollen wir nur mit Laptops arbeiten da wir dann keine Schulbücher mehr brauchen und immer alles dabei haben. Auf diese Weise beschwert sich auch kein Lehrer mehr, dass wir unsere Materialien nicht dabei haben, außerdem ist Essen in unserer Schule sehr wichtig, da wir uns dann besser konzentrieren können. Deswegen sollten wir irgendwo verschiedene Möglichkeiten haben etwas zu essen, was auch unseren Vorlieben entspricht.

Klang der Sehenswürdigkeiten

Klang der Sehenswürdigkeiten – Hop On Hop Off!

Steigen Sie ein! Fahren sie mit einer Schulklasse Bus und erleben eine Tour durch diese außergewöhnliche Stadt, die unendlich viel zu bieten hat. Wir erzählen wahnwitzige Geschichten, die wahr und gelogen sind. Möglicherweise gibt es auch gar keinen Bus. Der Bus ist Ihre Fantasie, und Ihre Fantasie ist grenzenlos.

Das 2. Projekt im 10. Schuljahr war ,, Klang der Sehenswürdigkeiten“ haben wir mit zwei großartigen Künstlern, Bonn Park und Elie Gregory, gemacht. Bei diesem Projekt haben wir einen Tourguide aufgenommen, und uns mit den Sehenswürdigkeiten in Berlin beschäftigt. Wir haben ihnen eine Geschichte, und teilweise auch ein Leben gegeben. Einige Sehenswürdigkeiten haben wir uns sogar ausgedacht, um zu zeigen, was wir gerne noch alles in Berlin hätten. Der erste Schritt war, dass wir bekannte Sehenswürdigkeiten aufzählten, und dazu unmögliche Texte verfassten. Für die Tourguide Audio nahmen wir eigene Sounds, und Hintergrundgeräusche auf.
Was am Ende des Projekts herauskam: Eine 30-minütige Tourguide Audio.
Es hat uns besonders Spaß gemacht, es aufzunehmen, und anzuhören.
Und du hast nun auch die Ehre, es dir auf unserem Blog anzuhören.
Viel Spaß dabei (;

Ihr wart mal da, wir sind jetzt hier!

Im Februar 2019 haben wir uns in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, eine davon war die Fotografie Gruppe. Sie wurde von dem Fotografen Florian Keller geleitet und lief in Kooperation mit dem HAU. Zuerst hat uns Florian Bilder aus seinem Umfeld gezeigt, als er noch so alt war wie wir, zur zeit der DDR.

Zur Übung haben wir uns als erstes gegenseitig fotografiert und anschließend sind wir durch die Schule gegangen, mit dem Auftrag Fotos von Sachen zu machen, die wir interessant finden. Dadurch haben wir neue Seiten von der Schule kennengelernt. Unser nächster Auftrag war die Umgebung unserer Schule genauer anzugucken, und die für uns interessante Sachen zu fotografieren, das gleiche sollten wir auch anschließend in unserem Alltag machen, dadurch haben wir unsere Umgebung besser wahrgenommen. Wir konnten frei entscheiden wie, wo und was wir fotografieren.

Zum Abschluss haben wir zusammen mit Florian unsere Bilder angeguckt, aussortiert und schließlich geordnet. Mit den anderen Gruppen haben wir unsere Ergebnisse dann im HAU ausgestellt. Im Nachhinein hätten wir uns noch mehr zeit gewünscht doch fanden es trotzdem ein spannendes Projekt.

Boxerlegende Johann „Rukeli“ Trollmann

Widerstand gegen den NS im Boxring. Der Berliner Sinto Rukeli Trollmann „boxte“ gegen die Nazis, indem er sich weigerte ihren „deutschen Boxstil“ anzunehmen und sich aus Protest weiß geschminkt in den Boxring stellte. Die Nazis haben ihm zwar seinen Titel abgenommen und seine Karriere zerstört, doch hat er wirklich verloren? Die Erinnerung an ihn macht einen Sieger aus ihm. So sehen wir das auf jeden Fall und deswegen haben wir an einer Gedenkveranstaltung für verfolgte und ermordete Sinti und Roma mit einer Präsentation über Johann „Rukeli“ Trollmann teilgenommen. Bei unserer Recherche hatten wir die Ehre mit Rukeli Trollmanns Tochter Rita Trollmann zu sprechen und nutzten die Gelegenheit für ein Interview. Mit einer GoPro ausgestattet machten wir auch einen Spaziergang durch Kreuzberg, auf den Spuren Rukeli Trollmanns und besuchten den Ort, an dem er deutscher Meister im Halbschwergewicht wurde. Film und Informationen schnitten wir zusammen und fertig war unser Beitrag des Nicht-Vergessens. Auf der Bühne des HAU-Theaters präsentierten wir unser Ergebnis und leiteten damit die Gesprächsrunde mit den Zeitzeugen und Experten ein.

„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ Bertolt Brecht

Auf den Spuren von Rukeli in Berlin Kreuzberg